SFR VI 5:3 St. Pauli und HSK XXII 5½::2½ SFR VI
Dieses Jahr wollen wieder mehr Leute spielen und daher konnten wir eine vollständige Mannschaft für die Kreisklasse melden anstatt wie letztes Jahr eine Basisklassenmannschaft mit nur vier Spielern. Außerdem hat sich unser Neuzugang Gideon Linden gleich bereit erklärt, die Mannschaftsführung zu übernehmen.
In der ersten Runde kam St. Pauli mit ihrer 9. Mannschaft zu uns. Anscheinend sind die sehr stark gewachsen und haben jetzt deutlich mehr Mannschaften gemeldet als noch vor ein paar Jahren. Vielleicht haben sie auch zu viele Mannschaften gemeldet, denn bei uns sind sie nur mit fünf Spielern angetreten. Daher hatten Gideon, Karl und ich gleich kampflos gepunktet. Das war natürlich eine sehr erfreuliche Ausgangssituation. Leider ging es nicht so weiter. Waltraut an Brett acht stand ziemlich schnell auf Verlust und Frank an eins musste auch zu Anfang eine Figur lassen. Ronald einigte sich ziemlich schnell mit seinem Gegner auf Remis genau wie Louis, sodass wir zumindest schon vier Punkte hatten. Den Mannschaftssieg perfekt machte dann doch noch Frank, dessen Gegner den Vorteil doch nicht ausnutzen konnte. Dabei ist es auch geblieben, da Uwe an Brett drei leider kein wirksames Mittel gegen seinen Gegner gefunden hat. So konnten wir gleich mit einem Sieg von 5:3 in die Saison starten.
Gut zwei Wochen später ging es dann weiter beim HSK 22. Zu unserer Stammbesetzung hatten wir dafür noch Unterstützung aus der Jugendmannschaft, weil an einem Freitag einige Jugendliche länger spielen dürfen. So kamen noch Torben Böger und Frank Meyer, der hauptsächlich als Chauffeur mitgekommen ist, zum Einsatz an den letzten beiden Brettern. Leider hat uns das nur bedingt geholfen, weil der HSK an den ersten Brettern doch sehr stark besetzt war. Frank S. und Karl vorne hatten nicht wirklich eine Chance, während Uwe an drei gegen den ehemaligen Schachfreund Jürgen Kellner rein nominell eine Chance gehabt hätte. Aber das muss dann ja auch erst einmal umgesetzt werden. Erst Ronald an vier konnte einen halben Punkt holen. Frank M. an acht hatte nie wirklich Probleme und holte so den ersten ganzen Punkt für unsere Mannschaft. Mein Gegner an Brett sechs verschob seine Figuren sehr leichtfertig auf dem Brett, sodass ich meinen Vorteil immer weiter ausbauen konnte, bis er endlich aufgab. Unser Gastspieler Torben hatte mit seinem Gegner mehr zu tun und biss sich letztendlich die Zähne aus. Womit dann unsere Mannschaftsniederlage besiegelt war. Bei Gideon sah es lange Zeit gut aus. Mit dem Sieg des HSK wurde aber sein Gegner etwas wagemutiger im Spiel und konnte die Partie noch für sich entscheiden, sodass wir uns insgesamt mit 5,5:2,5 geschlagen geben mussten.