
Regen, Regen, Regen, kein Winter, aber ewige Dunkelheit auch am Tage, dafür fast schon Frühling: Die Pollen schwirrten jedenfalls schon durch die Bergedorfer Luft. Also beste Voraussetzungen um sich in das klimatisierte Hotel zu retten und Schach zu spielen.
Das Turnier war mit 415 Teilnehmern schon Mitte Dezember ausgebucht, obwohl im großen Spielsaal noch einige Spieler Platz gefunden hätten. Den Aufnahmestopp gab es, weil das Hotel keine Zimmer mehr anzubieten hatte.
Die Schachfreunde waren jedenfalls mit 15 Spielern dabei. Die Anmeldung war rechtzeitig erfolgt, aber das Startgeld hatte Mühe, rechtzeitig auf dem Konto des Deutschen Schachbundes zu landen. So musste vor dem Spiel noch ein „Strafgeld“ von 6,00 Euro bezahlt werden. Glücklich, wer Bargeld dabei hatte! Der Kassenwart und der Vorstand werden die Sache prüfen und sicherlich eine zufriedenstellende Lösung finden.
Der Veranstalter ehrte vor dem Turnierbeginn Spieler, die mehr als zehnmal am Ramada Cup teilgenommen hatten. Von den Schachfreunden wurden Gaby Klingbeil und Florian Kull für die 10. Teilnahme mit einer bronzenen Springer Anstecknadel geehrt. Sie haben die größten Chancen, nach weiteren 15 Teilnahmen einen silbernen Springer zu erhalten. Für ganz Eifrige gibt es nach 50 Teilnahmen sogar einen goldenen Springer. Nun, es gibt ja einige Schachfreunde, die es locker auf 6 Teilnahmen pro Jahr bringen…
Und dann konnte das Turnier also beginnen. Einige Schachfreunde hatten sich ja schon für eine Teilnahme an der Endrunde der Deutschen-Schach-Amateurmeisterschaft in Halle qualifiziert und konnten die Sache ruhig angehen. Unser Jugendtrainer, Frank Meyer, unterstützte unsere jüngsten Teilnehmer Torben Böger und Kim-Henrik Otte.
Das Turnier war wieder hervorragend organisiert und die Runden konnten alle pünktlich begonnen werden. Es ist schon ziemlich anstrengend, pro Spieltag 2 Turnierpartien zu spielen. Und der frühe Spielbeginn um 09:00 Uhr am 2. und 3. Spieltag passte auch nicht jedem. Mein Gegner war so müde, dass er nach einer halben Stunde Spielzeit wieder ins Bett wollte.
Am besten mit allen Bedingungen kam Florian Kull zurecht, der als erfolgreichster Schachfreund in der A-Gruppe punktgleich mit dem Sieger, aber aufgrund der schlechteren Buchholzwertung, Zweiter wurde.
In der C-Gruppe qualifizierte sich Robert Wilms ebenfalls als Zweiter, nachdem er schon in Aalen erfolgreich das Ticket für die Endrunde erworben hatte. Pech hatte Soner-Marcel Topuz, der mit 4 Punkten leider nur Achter wurde. 5 andere Spieler hatten auch 4 Punkte erreicht, hatten aber die besseren Buchholz-Wertungen.
Und natürlich qualifizierte sich erneut als gruppenzweiter Frank Stolzenwald in der F-Gruppe. Die anderen Schachfreunde waren nicht ganz so erfolgreich, hatten dafür aber auch ihren Spaß.
Einen schönen Artikel über das Turnier findet man und natürlich alle Tabellen findet man auf der Ramada-Webseite. Und auch auf der Homepage des Deutschen Schachbundes gibt es weitere Informationen
.16.01.2012 22:12 Michael M. Meyer